Totensonntag 2010 PDF Drucken E-Mail
TOTENSONNTAG
Feierstunde erstmals vom Vereinsring gestaltet

Erstmals haben die im Astheimer Vereinsring zusammen geschlossenen Vereine, rund 30 an der Zahl, am Totensonntag ihrer verstorbenen Mitglieder in einer gemeinsamen Feierstunde gedacht. Dieses gemeinsame Gedenken auf dem Friedhof mit der Niederlegung eines Kranzes war vom Vereinsring beschlossen worden.

Die sehr gut besuchte Feierstunde wurde vom Musikverein und dem Gesangverein „Germania-Bruderkette“ musikalisch umrahmt. Die Ansprache hielt Rene Ceranka, der Vorsitzende des Vereinsrings. Er erinnerte daran, dass der Totensonntag, der Feiertag zum Gedächtnis der Entschlafenen, schon seit 1816 Bestand habe. Die Menschen würden an diesem Tage ihre Verstobenen ehren, damit diese nicht in Vergessenheit gerieten.

Viele von ihnen hätten sehr viel für die Allgemeinheit getan und innerhalb der Vereine für deren Fortbestand gesorgt. Es sei nicht einfach, die Verdienste in wenige Worte zu fassen. Die Palette reiche von Erhaltung des Brauchtums über Soziales und Ökologisches bis hin zur sicherheitsdienlichen Arbeit. All dies seien notwendige Bereiche, um Kultur und Lebensweise auf dem heutigen Stand zu erhalten.

Die Verstorbenen seien aber nicht nur Vereinsmitglieder, sondern oft Freude gewesen, mit denen man viel Zeit verbrachte - manchmal sogar über Jahrzehnte. Neben dem Mitgefühl und der Trauer über ihr Ableben sollte man sich aber vor allem der schönen Stunden erinnern, die man mit ihnen habe erleben dürfen. Mit dem Versprechen, sie nie zu vergessen, wolle man auch mit der Gedenkstunde auf dem Friedhof die Erinnerung an sie wach halten.

 
Mittwoch, 23. Mai 2018