Pressespiegel
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Fondue-Brand: Kein Wasser

Feuerwehr – Astheimer Brandschützer unterrichten Vereine

Ein Rundumprogramm zum vorbeugenden Brandschutz und zum Verhalten im Brandfall hat die Freiwillige Feuerwehr Astheim vor wenigen Tagen für die örtlichen Vereine angeboten.

Der Einladung der Astheimer Feuerwehr waren Mitglieder des SCA, der AKG, des Schützenvereins und der Elterninitiative Flohzirkus gefolgt. Weitere Vereine hatten ebenfalls Interesse bekundet, sie werden wegen sonst zu hoher Personenzahlen im nächsten Jahr separat geschult. Auch soll es ähnliche Veranstaltungen für die Bevölkerung geben, berichtete Wehrführer Volker Pelz.

Pelz begann mit der Vorstellung der Astheimer Feuerwehr, auch erläuterte er die Alarmierungskonzepte in der Gemeinde. Beispielsweise werden bei einem größeren Brand die Atemschutzgeräteträger der Großgemeinde gemeinsam alarmiert, um genug Personal zusammen zu bekommen, sagte er.

Vor allem in der aktuellen Weihnachtszeit sollten echte Kerzen nie unbeaufsichtigt gelassen werden, sagte Pelz. Gerät beispielsweise ein Fondue in Brand, so darf es auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden – das würde zu einer Fettexplosion führen.

Rettungswege sind oft zugestellt

Eine Decke oder ein spezieller Feuerlöscher seien die richtigen Mittel, erklärte Pelz. Auch sollte zu Hause darauf geachtet werden, dass Flucht- und Rettungswege im Gebäude nicht zugestellt sind. Häufig stehe einfach viel zu viel im Treppenhaus oder im Kellerbereich herum, betonte der Fachmann. Zu der Unterweisung zählten auch das korrekte Absetzen eines Notrufs sowie Informationen über Heimrauchmelder.

Die Ausbreitung von Brandrauch in einem Gebäude und die Wirkung von verschlossenen Türen sowie das Vorgehen der Feuerwehr verdeutlichten die Fachleute mit Hilfe eines Modell-Rauchhauses.

Auf die verschiedenen Feuerlöscherklassen sowie deren Kennzeichnung, Funktionsweise und genaue Anwendung ging Pelz' Stellvertreter Helmut Edler ein. Verschiedene Brände erfordern auch verschiedene Löscher. Die Feuerwehr sollte vor einem Löschversuch allerdings immer benachrichtigt werden, sagte Edler. Nach der Theorie folgte dann die Praxis: An einem Feuerlöschtrainer übten die Teilnehmer vor dem Gerätehaus das korrekte Vorgehen mit einem Feuerlöscher, dabei bekamen sie Tipps von den Löschprofis.

Kontakt: Bei Fragen rund um den Brandschutz kann die Feuerwehr jederzeit befragt werden: Die Fachleute geben gerne und kostenlos Auskünfte. Auch für Vereine sind Unterweisungen möglich. Kontaktmöglichkeiten und Informationen finden sich auf den Seiten der Gemeindefeuerwehren auf der Internetadresse www.feuerwehr-trebur.de.

#Quelle; Rüsselsheimer-Echo

 


Samstag, 23. September 2017