Bilder/Berichte
Nachkerb_2012 PDF Drucken E-Mail

Quelle:Rüsselsheimer Echo

Positives Fazit auch nach der Nachkerb

Nach der Astheimer Kerb ist vor den Jubiläumsfeierlichkeiten – Feuerwehr ehrt

Ausgezeichnet (von links): Wehrführer Volker Pelz, Edmund Märten, Manfred Stein, Georg Engel, Peter Völker, Helmut Bauer und stellvertretender Vorsitzender Raimund Melchior. Foto: Dennis MöbusAusgezeichnet (von links): Wehrführer Volker Pelz, Edmund Märten, Manfred Stein, Georg Engel, Peter Völker, Helmut Bauer und stellvertretender Vorsitzender Raimund Melchior. Foto: Dennis Möbus

Ihn freute auch, dass alles friedlich blieb. Zufrieden zeigte sich auch Harry Frank, Vorsitzender der AKG. Er erklärte, dass nach dem Ende der Kerb in die Vorbereitungen zum 25-jährigen Jubiläum der AKG im nächsten Jahr eingestiegen wird. Am Ende wurde die Kerb – natürlich mit viel Trauer – begraben.
Gefeiert wurde am Sonntag aber noch beim Nachkerwefrühschoppen der Freiwilligen Feuerwehr. Mit einer Hüpfburg und Schminken, Kaffee und Kuchen, Leckerem vom Grill und kühlen Getränken war an alle Altersgruppen gedacht . Bei der Bewirtung halfen die Oldtimerfreunde Trebur-Astheim tatkräftig mit.
Ein Höhepunkt war am Vormittag der Einmarsch der Kerweborsch, ehe die Feuerwehr am Mittag langjährige Mitglieder ehrte. Dabei wurden Hans-Josef Raunheimer, Werner Uhland und Peter Völker für 25 Jahre Fördermitgliedschaft, Anneliese Burger, Georg Engel, Hartmut Helmus und Manfred Stein für 40 Jahre sowie Helmut Bauer und Edmund Märten für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Zusammen mit der Band „No Files“ ließen die Gäste das Fest bei optimalem Spätsommerwetter ausklingen. Auch die Nachkerweparty in der Sektbar am Freitag sei erfolgreich gewesen, berichtete Hilberg.

Quelle: Main-Spitze

Freiwillige Feuerwehr Astheim hat beim Nachkerwefrühschoppen ein volles Haus

FEIER Nachkerwefrühschoppen gut besucht

(da). Über ein volles Haus freute sich die Freiwillige Feuerwehr bei ihrem Nachkerwefrühschoppen. Ein Grund für den guten Zuspruch dürfte das hochsommerliche Wetter gewesen sein, das zum Feiern unter freiem Himmel wie geschaffen war. Wer der Sonne ausweichen wollte, fand in der Gerätehalle schattige Plätze.

Schon morgens verbreiteten die Kerweborsch mit Kerwevadder Christian Hilberg an der Spitze fröhliche Stimmung, als sie zu den Klängen des Kerweliedes einmarschierten und dabei kräftig ihre Kappen und die Fahne schwenkten. Die Musiker von „No Files“ griffen eifrig in die Tasten und unterhielten mit Stimmungsmusik, die zum Mitsingen und Schunkeln animierte.

Mittagessen musste niemand zu Hause kochen, denn die Feuerwehr grillte, bruzzelte und frittierte. Den Getränkestand betrieben die Astheimer Oldtimerfreunde und bedankten sich so für die Unterstützung der Feuerwehr bei ihrer Ausstellung im Juli. Nachmittags verlockte eine reichbestückte Kuchentheke zum Zugreifen. Das köstliche Gebäck hatten die Frauen der Feuerwehrmänner zubereitet. Auch freute sich die Wehr über einige Kuchenspenden aus der Bürgerschaft.

Für die Kinder gab es allerlei Kurzweil und Attraktionen. Getobt werden konnte auf einer Hüpfburg. Wer wollte, der konnte sich von Müttern des Feuerwehrnachwuchses schminken lassen. Außerdem gab es Brandschutzerziehung für Kinder mittels diverser Simulationen, für die die Jugendfeuerwehr verantwortlich zeichnete.

Mitglieder geehrt

Den Frühschoppen nutzte die Feuerwehr auch, um langjährige fördernde Mitglieder zu ehren. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Hans-Josef Raunheimer, Werner Ruhland und Peter Völker von Vorsitzendem Volker Pelz geehrt. Anneliese Burger, Georg Engel, Hartmut Helmut und Manfred Stein halten dem Verein seit 40 Jahren die Treue. Ein halbes Jahrhundert tun dies bereits Helmut Bauer und Edmund Märten. Am 29. September wollen die Aktiven zusammen mit der Alters- und Ehrenabteilung, der Jugendfeuerwehr und den Bambinis ein internes Oktoberfest feiern.

 
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Bericht: Rüsselsheimer Echo

Stolzer Nachwuchs (von links): Robin Seemann (von der Jugendwehr in die Einsatzabteilung), stellvertretender Wehrführer Willi Grimm, Jan Edler (von der Jugendwehr in die Einsatzabteilung), Jugendwart Kai Mühlbauer und Wehrführer Volker Pelz. Foto: Dennis Möbus

2010 war ein ruhiges Jahr, die Anzahl der Einsätze bewegte sich auf dem Niveau des Vorjahres“ – mit diesen Worten leitete Astheims Wehrführer Volker Pelz seinen Bericht bei der Hauptversammlung am Sonntag ein. 20 Einsätze, davon fünf Kleinbrände und 15 technische Hilfeleistungen, beschäftigten die Wehr. Den Großteil machten Sturmeinsätze und Notfalltüröffnungen aus, sagte Pelz.

Jeder Aktive konnte an 21 Schulungsabenden und etwa gleich vielen Übungen teilnehmen. Besonders in Erinnerung blieb eine der vier gemeinsamen Übungen aller Ortsteilwehren, die rund ums Astheimer Bürgerhaus stattfand und ohne Komplikationen verlief. Die Einsatzkräfte besuchten zudem zehn Lehrgänge auf der überörtlichen Ausbildung. Zur Brandschutzerziehung veranstaltete die Wehr außerdem im Kindergarten „Lummerland“ eine Unterweisung mit praktischem und theoretischem Teil.
Die Ausgaben beschränkten sich auf Reparaturen und kleinere Anschaffungen. In diesem Jahr ist geplant, die Renovierungsarbeiten an der Fahrzeughalle abzuschließen, teilte Pelz mit. Der Wehrführer wies darauf hin, dass beim Boden Sanierungsbedarf besteht, da sich an vielen Stellen die Farbe löse. Neuer Anstrich bringe immer nur eine kurzzeitige Besserung. „Ziel sollte eine langfristige Lösung sein.“
Durch die Gründung einer Bambiniwehr würden Räumlichkeiten für den Nachwuchs fehlen, bemängelte der Feuerwehrchef. Laut des Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes (HBKG) stehe die Gemeinde in der Pflicht, betonte er. Ende des Jahres gehörten 28 Männer und eine Frau zur Einsatzabteilung. Die Alters- und Ehrenabteilung zählte zehn Personen, die Jugendwehr 20, die Bambiniwehr 14 Mitglieder. Zusammen mit den Fördermitgliedern bringt es die Astheimer Feuerwehr auf 304 Mitglieder.
Beim Fastnachtsumzug im Februar 2010 war das Gerätehaus wieder einmal beliebter Treffpunkt der Narren, die sich dort stärkten. Auch bei der Gewerbemeile im Industriegebiet, beim Kreisfeuerwehrtag in Gernsheim, dem Oldtimertreffen und bei der Kerb waren die Retter präsent. Bei Fastnachtsveranstaltungen, Osterfeuer und Martinsumzug wurden Brandsicherheitsdienste geleistet.
Jugendwart Kai Mühlbauer berichtete über steigende Mitgliederzahlen in Jugend- und Bambiniwehr. Die Jugendlichen konnten an 94 Unterrichtsstunden teilnehmen, beteiligten sich beim Fastnachtsumzug, dem Grillfest, der Nachkerb und dem Oktoberfest sowie bei der Weihnachtsfeier. Als besonderen Höhepunkt hob Mühlbauer ein Zeltlager mit der Partnerwehr aus Astheim am Main hervor. In diesem Jahr soll es wieder bei den Kameraden am Main stattfinden, sagte Mühlbauer. Die Jugendwehr war zudem Ausrichter und erfolgreicher Teilnehmer bei den Ortswettkämpfen. Jan Edler und Robin Seemann wurden in die Einsatzabteilung übernommen.

Gut läuft es bei den Bambinis, den „Astemer Firedragons“: Aus der Nachwuchsgruppe im Alter zwischen sechs und zehn Jahren konnte ein erstes Kind in die Jugendwehr übernommen werden. Mühlbauer betonte, dass weitere Sponsoren für die Jugendarbeit gesucht werden.
Kassenwart Karl-Heinz Jungmann betonte, dass zum weiteren Ausbau der Feuerwehr die Gemeinde in der Pflicht stehe und er keine Investitionen aus der Vereinskasse mehr tätigen wolle. Ihn wird in Zukunft Christoph Immel als Stellvertreter unterstützen. Er wurde ebenso einstimmig gewählt wie Sabrina Deinert als Schriftführerin und Julian Galm als zweiter Mann im Kassenprüferteam.
Gemeindevertretervorsteher Horst Staengle, Bürgermeister Jürgen Arnold und Gemeindebrandinspektor Dieter Mann überbrachten Gruß- und Dankesworte. Arnold betonte, dass sich Aufgaben und Anforderungen der Feuerwehr ändern und wachsen, womit auch die Jugendarbeit immer höheren Stellenwert erlange.

 

Bericht Mainspitze:

Rückenstärkung durch Gemeinde

ASTHEIMER FEUERWEHR Ruhiges Jahr mit 20 Einsätzen / In den Räumen wird es eng

(da). Mit 20 Einsätzen war das Jahr 2010 für die Freiwillige Feuerwehr in Astheim ein relativ ruhiges. Das ging aus dem Rechenschaftsbericht hervor, den Wehrführer Volker Pelz der Jahreshauptversammlung vorlegte. Für diese Einsätze hatten die Aktiven 121 Stunden aufgewendet. Hinzu kamen 105 Stunden für acht Veranstaltungen und 98 Stunden pro Person für Ausbildung, Schulung, Übungen und Arbeitseinsätze. Zudem wurden zehn Lehrgänge besucht. Darunter waren vier Deichschutzseminare für Wasserwehren und ein Seminar für Photovoltaikanlagen. Im Rahmen der Brandschutzerziehung veranstaltete man mit den Vorschulkindern der Kita „Lummerland“ eine praktische und theoretische Unterweisung.

Im vorigen Jahr, so Pelz, seien außer einigen kleinen Anschaffungen zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft sowie kleinere Reparaturen keine Neuanschaffungen getätigt worden. In diesem Jahr sollen die Renovierungsarbeiten in der Fahrzeughalle abgeschlossen werden, kündigte er an. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass der Fußboden in der Fahrzeughalle dringend saniert werden müsse. Inzwischen löse sich an vielen Stellen des Fußbodens die Farbe. Neue Anstriche seien nur von kurzer Dauer.

Für 2012 will Pelz die Ersatzbeschaffung für den in die Jahre gekommenen Gerätewagen (Baujahr 1991) in den Haushaltsplan aufnehmen, der im Bedarfs- und Entwicklungsplan dieses Jahres stehe. „Handlungsbedarf“ auf Seiten der Gemeinde stellte Pelz auch mit Blick auf die gegründete Bambiniwehr fest, durch die es in den Räumen der Feuerwehr doch recht eng geworden sei.

Der Einsatzabteilung gehören aktuell 29 Personen an, darunter eine weibliche. Die Alters- und Ehrenabteilung zählt zehn Mitglieder, die Jugendwehr 20, Bambinis 14. Mit fördernden Mitgliedern liegt die Zahl insgesamt bei 304. Pelz freute sich auch, dass mit Jan Edler und Robin Seemann zwei Aktive von der Jugendwehr übernommen werden konnten.

In ihren Grußworten dankten Gemeindevertretervorsteher Horst Staengle und Bürgermeister Jürgen Arnold den Einsatzkräften für das gezeigte Engagement und die Bereitschaft, Tag und Nacht an 365 im Jahr für die Sicherheit der Bürger zu sorgen. Deshalb hoffe und wünsche man sich vor allem, dass alle jederzeit gesund von den Einsätzen zurückkehren. Nach dem einstimmig beschlossenen Bedarfsentwicklungsplan könnten die Feuerwehren mit Rückenstärkung aus der Gemeindevertretung rechnen, sagte Arnold.

 
Totensonntag 2010 PDF Drucken E-Mail
TOTENSONNTAG
Feierstunde erstmals vom Vereinsring gestaltet

Erstmals haben die im Astheimer Vereinsring zusammen geschlossenen Vereine, rund 30 an der Zahl, am Totensonntag ihrer verstorbenen Mitglieder in einer gemeinsamen Feierstunde gedacht. Dieses gemeinsame Gedenken auf dem Friedhof mit der Niederlegung eines Kranzes war vom Vereinsring beschlossen worden.

Die sehr gut besuchte Feierstunde wurde vom Musikverein und dem Gesangverein „Germania-Bruderkette“ musikalisch umrahmt. Die Ansprache hielt Rene Ceranka, der Vorsitzende des Vereinsrings. Er erinnerte daran, dass der Totensonntag, der Feiertag zum Gedächtnis der Entschlafenen, schon seit 1816 Bestand habe. Die Menschen würden an diesem Tage ihre Verstobenen ehren, damit diese nicht in Vergessenheit gerieten.

Viele von ihnen hätten sehr viel für die Allgemeinheit getan und innerhalb der Vereine für deren Fortbestand gesorgt. Es sei nicht einfach, die Verdienste in wenige Worte zu fassen. Die Palette reiche von Erhaltung des Brauchtums über Soziales und Ökologisches bis hin zur sicherheitsdienlichen Arbeit. All dies seien notwendige Bereiche, um Kultur und Lebensweise auf dem heutigen Stand zu erhalten.

Die Verstorbenen seien aber nicht nur Vereinsmitglieder, sondern oft Freude gewesen, mit denen man viel Zeit verbrachte - manchmal sogar über Jahrzehnte. Neben dem Mitgefühl und der Trauer über ihr Ableben sollte man sich aber vor allem der schönen Stunden erinnern, die man mit ihnen habe erleben dürfen. Mit dem Versprechen, sie nie zu vergessen, wolle man auch mit der Gedenkstunde auf dem Friedhof die Erinnerung an sie wach halten.

 
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Ein ruhiges Jahr für die Astheimer Wehr

Engagement: Zahl der Einsätze bleibt konstant - Besonders stolz ist man auf den Nachwuchs von den ,,Firedragons"

ASTHEIM. 

,,Wir blicken auf ein ruhiges Jahr zurück" - mit diesen Worten leitete Wehrführer Volker Pelz seinen Bericht bei der Hauptversammlung ein, ,,wir hatten in etwa so viele Einsätze wie im Vorjahr". 277 freiwillige Arbeitsstunden auf 20 Einsätzen absolvierte die Freiwillige Feuerwehr Astheim. Nebenbei richtete der Verein wieder einmal seinen Nachkerwefrühschoppen aus und beteiligte sich beim Fastnachtsumzug.

Außerdem leisteten die Vereinsmitglieder zahlreiche ehrenamtliche Arbeitsstunden bei der Renovierung von Fahrzeughalle und Gerätehaus - ,,hierdurch wurden der Gemeinde einige 1000 Euro gespart", betonte Pelz. Um die Wehrbereitschaft zu garantieren, absolvierten die aktiven Feuerwehrmänner und -frauen mehrere hundert Stunden an Schulungen und Fortbildungen.

,,Ich kann kein Geld ausgeben, das ich nicht habe", erklärte Kassenwart Karl-Heinz Jungmann. ,,Sparsamkeit ist angesagt." Seinem Finanzmanagement ist es zu verdanken, dass die Feuerwehr zum ersten Mal seit Beginn der Renovierungsarbeiten wieder schwarze Zahlen schreibt. Dafür leistete sich die Wehr allerdings auch keine großen Neuanschaffungen - nur 15 Feldbetten sowie stabile Tische und Stühle für den Übungsraum konnte der Verein sich noch leisten.

Nach 27 Jahren wurde der Gerätewagen LF8 außer Dienst gestellt, dafür kam der ehemalige Gerätewagen aus Trebur nach Astheim. Dankbar ist Jungmann, dass Diskussionen über weitere Sparmöglichkeiten bei der Feuerwehr der Vergangenheit angehören. ,,Man lernt, die ehrenamtliche Tätigkeit zu schätzen." Letztlich überreichte er dem sichtlich überraschten Kai Mühlbauer eine Spende der Landfrauen für die Jugendarbeit.

Personell ist die Astheimer Wehr gut ausgestattet: Über 300 Mitglieder hat der Verein, die Einsatzabteilung besteht aktuell aus 27 aktiven Feuerwehrmännern und -frauen. Mit Tim Volkmann und Mario De Pablo wurden zwei Mitglieder aus der Jugendwehr in die aktive Truppe übernommen. 21 weitere Jugendwehrmitglieder zeigen, dass die Feuerwehrarbeit für Jugendliche eine attraktive und wichtige Beschäftigung ist.

Besonders stolz ist man in Astheim auf die neue Bambiniwehr mit dem Namen ,,Firedragons", in der Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren der Brandschutz näher gebracht wird. Die Gruppe hat aktuell zehn Mitglieder - damit scheint der Astheimer Feuerwehrnachwuchs gesichert.

 
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Freitag, 21. September 2018