17.08.2018 - Echo Online - Detlev Volk

Bedarfsplan der Treburer Feuerwehr muss überarbeitet werden

TREBUR - Knapp 60 Seiten dick ist der Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Feuerwehr, der von Michael Krzyzniewski erstellt wurde und jetzt in der Brandschutzkommission beraten werden soll. Die Gemeindevertreter hatten sich nach der Vorstellung des Plans dafür ausgesprochen, das Papier vom Fachgremium beraten zu lassen. In der Brandschutzkommission sitzen Vertreter von Verwaltung, Kommunalpolitik und die Wehrführer der verschiedenen Standorte. Wie bereits berichtet, sind die Wehrführer mit dem vorgelegten Bedarfsplan nicht einverstanden. Ihrer Meinung nach fanden wesentliche Punkte aus den Ortsteilen keinen Niederschlag in dem Papier. Etwa die Arbeiten am Gerätehaus in Astheim. An anderer Stelle wurde unsauberes Arbeiten kritisiert. So wird der Kornsand nur als Feriengebiet beschrieben und historische Gebäude sind unvollständig aufgezählt.

VORGEHEN

Der im Mai 2017 in Auftrag gegebene Bedarfs- und Entwicklungsplan der Feuerwehr soll erneut überarbeitet werden. Darum soll sich auf Wunsch der Gemeindevertreter die Brandschutzkommission kümmern. (dev)

Krzyzniewski greift in seinem Bericht einen Vorschlag der Wehrführer auf, gemeinsam mit allen Beteiligten einen „Zukunftsworkshop“ zur Entwicklung der Feuerwehr in der Großgemeinde durchzuführen.Dabei soll es auch um die verschiedenen Standorte gehen. Denn das Gerätehaus in Trebur muss saniert oder sogar neu gebaut werden. Auch das kleine Gerätehaus in Astheim mitten im alten Ortskern sowie der Standort Hessenaue entsprechen nicht mehr in allen Punkten heute geltenden Vorschriften. Einzig am neuen Standort Geinsheim ergebe sich kein größerer Investitionsbedarf. Ein Neubau oder Umbau sei in Astheim am bisherigen Standort allerdings nicht möglich, hat Krzyzniewski erkannt. Es sei notwendig, dass auch die Ortsteile innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist von anderen Standorten erreicht werden. Bei größeren Schadenslagen müssten alle Einsatzabteilungen tätig werden, heißt es im Bericht. Aus heutiger Sicht sieht der Gutachter mindestens drei Standorte für die Feuerwehr als notwendig an. Für Trebur schlägt er einen Neubau vor.„Der Neubau eines zeitgemäßen Feuerwehrhauses an einem neuen, eventuell gemeinsamen Standort, hätte den Vorteil eines normgerechten und zeitgemäßen Raumangebots“, schreibt Krzyzniewski in seinem Bericht. Das würde auch die Nachwuchsarbeit positiv unterstützen. Bei den Fahrzeugen schlägt der Gutachter unter anderem vor, Mannschaftstransportfahrzeuge nicht mehr zu kaufen, sondern zu leasen. Das sei auf Dauer günstiger.

 

 

10.08.2018 - Echo Online - Detlef Volk

Bedarfsplan für die Feuerwehr Trebur geht zurück in die Brandschutzkommission

TREBUR - Im Ratssaal des Rathauses war es am Mittwochabend erwartungsgemäß voll. Auf der Tagesordnung bei der Sitzung aller drei Ausschüsse stand die Beratung des Bedarfs- und Entwicklungsplans für die Feuerwehr der Großgemeinde. Der Plan, erstellt von der Firma MK Beratung Michael Krzyzniewski, wurde vorher nicht in der Brandschutzkommission beraten, erklärte Bürgermeister Carsten Sittmann (CDU). Beraten wurde in getrennten Versammlungen, damit sich nicht gegenseitig beeinflusst werde, wie Sittmann sagte. Nach drei Stunden Diskussion in den Ausschüssen wurde der Antrag zur Überarbeitung an den Gemeindevorstand zurückverwiesen.Für diese Vorgehensweise erntete Sittmann die geballte Kritik von Grüner Liste, FDP, SPD und Freien Wählern. Außerdem wurde die zu späte Herausgabe der Bedarfsplanung scharf kritisiert. Eine Vorbereitung in den Fraktionen sei so nicht möglich gewesen. Stefan Dehler (FDP) beantragte deshalb die Verweisung zurück in die Brandschutzkommission zur gemeinsamen Beratung.

WEITERE ANTRÄGE

Auf Antrag der FDP wird der Bedarfs- und Entwicklungsplan der Feuerwehr zur Beratung an den Gemeindevorstand zurückverwiesen. Dort kann die Brandschutzkommission eingebunden werden. Dazu werden die SPD-Anträge gepackt, die Auskünfte über notwendige Investitionskosten für Gerätehäuser und Fahrzeuge und eine interkommunale Zusammenarbeit beim Atmenschutz fordern. Außerdem wollen die Gemeindevertreter die Berichte des Technischen Prüfdienstes aus den Jahren 2011 und 2016 sehen. (dev).

Es ist die vierte Überarbeitung der Planungen, die den Gemeindevertretern zuging. Krzyzniewski betonte, er habe den Plan in Abstimmung mit der Feuerwehr erstellt. „Jeder Satz, der da drin steht“, sagte Krzyzniewski. Eine Äußerung, die für Unmutsäußerungen auf den Besucherbänken sorgte. „So komplett abgestimmt ist das nicht“, widersprach auch sofort Gemeindebrandinspektor Klaus Sonneck. Astheims Wehrführer Volker Pelz legte nach: „Dieser Bedarfs- und Entwicklungsplan wurde nicht mit der Feuerwehr erstellt, sondern uns auferlegt.“ Im Bericht macht Krzyzniewski auf Missstände in der Zusammenarbeit von Gemeindeverwaltung und Feuerwehrvereinen aufmerksam. Hier müsse etwas getan werden, denn das Ehrenamt sei die Grundlage der Feuerwehrarbeit, betonte er immer wieder.Über eine Zusammenlegung von Ortsteilwehren stehe nichts im Bedarfsplan, erklärte Krzyzniewski. Allerdings könne der Brandschutz auch mit drei Standorten, statt bisher vier, in der Großgemeinde gewährleistet werden. Wäre das Gerätehaus in Geinsheim noch nicht gebaut, würden sogar zwei Standorte ausreichen, trug er vor.Krzyzniewski fand auch deutliche Worte in Richtung Politik. In Trebur werde seit Jahrzehnten am Thema Feuerwehr herumlaboriert. „Sie reden nicht miteinander, sie reden übereinander“, sagte er. Die Kommunikation sei in Trebur so schlecht, wie kaum in einer anderen Kommune. Wenn sich mit einem Feuerwehrverein vor Gericht gestritten werden müsse, dann zeige dies deutlich den Zustand in der Gemeinde.Die Gemeinde habe „dringenden Investitionsbedarf“, bescheinigte der Gutachter. Vor allem am Standort in Astheim. Das brachte ihm den Widerspruch der Astheimer Wehr ein. Es wurden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, die gemeldet, aber nicht in den Plan einflossen. Die geforderten Voraussetzungen seien trotzdem am derzeitigen Standort nicht umzusetzen, betonte Krzyzniewski. Gleiches gelte fürs Treburer Gerätehaus.Unter diesen Voraussetzungen sei es legitim, sich über einen gemeinsamen Standort zu unterhalten. Größere Einsparungen sah Krzyzniewski damit aber nicht für die Gemeinde, da der Platz für die Fahrzeuge in etwa gleich bleibe.

 

 

Hoffest der Firma Fischmaster

Das Hoffest der Firma Fischmaster auf dem ehemaligen Budeswehrgelände war ein voller Erfolg, so war es in den verschiedenen Medien zu lesen. Für die Feuerwehr Hessenaue war es eine gute Gelegenheit auf die Arbeit der Feuerwehr Hessenaue aufmerksam zu machen. Die Kinder hatten mit dem Wasserspiel und hinter dem Steuer unseres "Oldtimer" an diesem tollen Tag ihren Spaß, was man auch immer wieder an den lachenden Gesichtern sehen konnte. Durch die stündlich angebotene Fettbrandexplosion konnten wir einmal mehr zeigen, was passieren kann, wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird. Das staunen in den Gesichtern und die Aussage "Das hätte ich nicht gedacht" haben gezeigt, wir haben das richtige zur Prävention an diesem Tag gemacht.
Alles in allem war der Tag ein voller Erfolg, was aber nur durch die ehrenamtliche Unterstützung der Einsatzabteilung möglich war. Auf diesem Weg möchten wir uns nochmal einen herzlichen bedanken bei allen die an diesem Tag und den Vorbereitungen unterstützt haben. Bedanken möchten wir uns auch bei der Firma Fischmaster, dass wir am ersten Hoffest teilnehmen durften.
DANKE

Medienbericht aus der Mainspitze

HESSENAUE – Hunderte Besucher waren mit Autos und Fahrrädern sogar von der anderen Rheinseite gekommen, um sich vom besonderen Angebot beim ersten Hoffest von Fischmaster zu überzeugen. Und die Auswahl war enorm: Wer Appetit auf Süßes hatte, konnte sich an der großen Kaffee- und Kuchentheke etwas aussuchen oder einen Crêpe nach eigenen Wünschen belegen lassen. Wem nach Herzhaftem zumute war, der hatte ein ebenfalls großes Sortiment zur Auswahl. Leckeres vom Grill bot der Vize-Grill-Europameister „BBQ Wiesel“ an. Dazu Garnelenburger oder Fisch auf einem Muschelbrötchen, die es im Rhein-Main-Gebiet so wohl nur bei Fischmaster gibt. Aber auch Steckerlfisch oder die Edelfischplatte bestehend aus Wolfsbarsch- und Welsfilet und Zander aus eigener Produktion waren beliebt.

Vize-Grill-Europameister und Astemer Schlepperfreunde

Da alles frisch zubereitet wurde, dauerte es teilweise etwas länger, bis die Gäste die Fischgerichte genießen konnten, wie Doris Huster bestätigte: „Aber wir haben Glück mit dem Wetter und Outdoor ist doch immer schön.“ Darüber konnten sich auch die Kinder freuen, die zum Fest gekommen waren. Dank einer Hüpfburg und der Wasserspiele der freiwilligen Feuerwehr Hessenaue kam keine Langeweile auf. Die Erwachsenen konnten sich die Ausstellung historischer Nutzfahrzeuge der „Astemer Schlepperfreunde“ ansehen oder sich Informationen geben lassen über „Food & Energy“, „Cococabana Grillkohle“ oder einem pflanzlichen Universaldünger namens „Gold der Erde“.

Fetzige Musik im Zelt

Dass dies alles nur dank guter Organisation klappte, konnte Harald Jerke berichten. „Seit sechs Wochen haben wir das Fest geplant, bei dem jeder seine feste Aufgabe hatte. Wir haben ein 40-Meter-Zelt aufgestellt und seit 10 Uhr ist der Hof voller Gäste. Aber wir haben auch viel Werbung gemacht“, erzählt Jerke. In diesem Zelt konnten die Besucher ab 18 Uhr noch den Abend genießen bei handgemachtem Southern Rock. Die preisgekrönte Band „Roll‘N’Rock“ (zweiter Preis beim internationalen Country Music Award 2016 in der Sparte Country Rock), die vom Veranstalter im Brauhaus in Rüsselsheim als Vorgruppe von „Steel Crew“ gesehen und gebucht worden war, sind von Passau auf die Hessenaue gekommen und machten mit fetzigem Country und Blues Stimmung. Dank dem Talent der fünfköpfigen Band um Sänger Charles Fastiggi, der den Rock mit seiner elektrischen Geige veredelte.

Für nächstes Jahr ist eine Wiederholung des Hoffestes geplant, doch vorher kann man im Oktober den „Rocktober“ bei Fischmaster mit Weißwurstfrühstück feiern, bei dem die Gruppe „Mallet“ auftreten wird.

Quelle: Mainspitze vom 18.07.2017

Jahreshauptversammlung 2015

Bericht aus den Treburer Nachrichten von Svenja Hojny

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Freiwillige Feuerwehr Hessenaue

Jahreshauptversammlung

Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung waren die Neuwahlen des Wehrführers und dessen Stellvertreters. Uwe Franzmann, Wehrführer und 1. Vorsitzender der Hessenauer Wehr, stellte sich aus privaten sowie beruflichen Gründen nicht erneut zur Wahl des Wehrführers auf. Er bedankte sich bei seinem Stellvertreter Björn Becker, den Nachbarwehren sowie der Gemeinde und dem Kreis für die gute 18-jährige Zusammenarbeit bevor er sein Amt niederlegte. Sein Nachfolger Daniel Gebert wurde bei den anschließenden Neuwahlen mit 24 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme zum Wehrführer gewählt, Stellvertretender Wehrführer bleibt weiterhin Björn Becker, welcher mit 24 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung wiedergewählt wurde.

Neben den Neuwahlen standen die Geschehnisse des vergangenen Jahres im Fokus der Jahreshauptversammlung. Die Einsatzabteilung, welche aus 35 Personen, darunter 7 Frauen, besteht, rückte im Jahr 2014 zu acht Einsätzen aus. Hierzu zählten u.a. Gebäudebrände in Trebur, Geinsheim und Astheim, ein Blitzeinschlag in einen Baum sowie eine vermisste Person im Rhein. Die Feuerwehr Hessenaue traf sich zu 36 Schulungs- sowie Übungsabenden, zudem nahmen 7 Personen an Weiterbildungen teil. Ein Grund-, ein Atemschutz-, ein Gruppenführerlehrgang, zwei Bootsführerlehrgänge sowie zwei Lehrgänge zur Arbeit in der Jugendfeuerwehr wurden besucht.

Auch die 14-Mann starke Alters- und Ehrenabteilung traf sich regelmäßig. Einmal monatlich wurde sich im Biergarten des Vogelsees, am Oberwiesen, in einer Gaststätte oder bei einem Kameraden getroffen. Zudem fanden gemeinsame Treffen mit den Alters- und Ehrenabteilungen der Großgemeinde statt. So wurden im April etwa der Frankfurter Flughafen und dessen Feuerwehr besucht sowie ein Grillfest veranstaltet. An den Veranstaltungen der Hessenauer Wehr wurde sich ebenso beteiligt, u.a. bei der Fastnacht und dem Heringsessen, dem Oktoberfest, dem Grillfest zum 1. Mai, dem Hoffest der Familie Welsch und am Kreisfeuerwehrtag.

Die Jugendfeuerwehr engagierte sich ebenso rege. An allen Veranstaltungen der Feuerwehr waren die insgesamt 14 Jugendlichen vertreten. Die acht Jungen und sechs Mädchen trainierten außerdem regelmäßig für die Wettkämpfe und trafen sich jeden Montag zu ihren Unterrichts- und Übungsabenden, um ihr feuerwehrtechnisches Wissen aufzufrischen. Bei den Kreiswettkämpfen konnten die Jugendlichen ihr Wissen dann unter Beweis stellen. Durch einen guten 5. Platz qualifizierten sie sich für den Südhessenpokal, bei dem der erste Platz erzielt werden konnte. Dies nahm die Feuerwehr zum Anlass, den Südhessenpokal für 2015 auf die Hessenaue zu holen. Stattfinden wird dieser am 26. September auf dem Sportplatz neben dem Dorfgemeinschaftshaus. Des Weiteren sind für das kommende Jahr ein Putztag am 25.04., das alljährliche Grillfest zum 1. Mai sowie die Teilnahme am Hessenauer Dorfweihnachtsmarkt (28.11.) geplant. Am 08.05. findet die Jahreshauptversammlung der Großgemeinden-Feuerwehren in Geinsheim statt, vom 10. - 12.07. der Kreisfeuerwehrtag in Trebur.

Gegen Ende der Sitzung wurden sechs Kameraden für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Melanie Kammauf, Daniel Gebert und Nico Wulfert für 25 Jahre, Udo Hinn und Hugo Roos für 40 Jahre sowie Heinrich Weiß für 60 Jahre. Überreicht wurden die Ehrungen durch Harald Sippel (Kreisverband des Kreises Groß-Gerau), welcher es, wie die anderen anwesenden Gäste, im Anschluss der Jahreshauptversammlung zum Anlass nahm der neuen Wehrführung zu gratulieren und dem Engagement der Feuerwehrleute zu danken.

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