Einsatzübersicht 2020

Gemeldet wurde ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Astheim - Wohnung und Treppenhaus verraucht. Bei der Ankunft bestätigte sich diese Lage glücklicherweise nicht. Während der Kontrolle wurde kein Feuer festgestellt, der Einsatz wurde als Fehlalarm beendet.

An diesem Morgen wurden wir  zu einem qualmenden Baumstumpf im Naturschutzgebiet Hessenaue alarmiert. Trotz vorhergegangenem Regen hatte sich dieser entzündet. Zusammen mit den Geinsheimer Kameraden wurde dieser abgelöscht.

Quelle: Hessenschau - online - 28.06.2020 - 11:37 Uhr

Unglück in Trebur - Mutter und Sohn im Rhein ertrunken

In Trebur ist ein fünf Jahre alter Junge im Rhein ertrunken. Bei dem Versuch, das Kind zu retten, kam auch die Mutter ums Leben.

Ein fünfjähriger Junge und seine Mutter sind am Samstagabend im Rhein bei Trebur (Groß-Gerau) ertrunken. Wie die Polizei berichtete, war der Junge an der Rheinstelle "Kornsand" unweit eines Campingplatzes ins Wasser geraten.

Rettungsversuche von Mutter und Schwester

Seine Mutter sprang direkt hinterher und versuchte, ihn zu retten. Dabei geriet die 30-Jährige selbst in Lebensgefahr. Ein Zeuge konnte sie noch aus dem Wasser ziehen, die Mutter sprang jedoch erneut in den Rhein. Rettungskräfte fanden sie und ihr Kind nach rund einer Stunde. Sie versuchten vergeblich, die beiden zu reanimieren.

Auch die 13 Jahre alte Schwester war in den Rhein gesprungen, um ihren Bruder zu retten. Sie überlebte unverletzt, herbeigerufene Einsatzkräfte konnten sie aus dem Wasser ziehen. Das Mädchen und weitere Angehörige der Familie aus Raunheim (Groß-Gerau) wurden am Abend von Seelsorgern in Trebur betreut.

Suche mit Booten, Tauchern, Hubschrauber und Drohne

Erste Notrufe waren gegen gegen 20.30 Uhr eingegangen. Boote und Taucher von Wasserschutzpolizei, Feuerwehr und DLRG beteiligten sich an der Suche. Auch ein Rettungshubschrauber und eine Drohne kamen zum Einsatz.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Rheinhessen rief am Sonntag dazu auf, nicht im Rhein zu schwimmen. Vorbeifahrende Schiffe erzeugten einen kräftigen Sog, hieß es in einer Mitteilung. Zudem bildeten sich an den Steinaufschüttungen im Rhein strudelartige Strömungen. Es bestehe keine Chance, gegen die Strömung anzuschwimmen, sobald eine scheinbar geschützte Bucht verlassen werde.